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München – Problemlose Entschärfung einer Fliegerbombe

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Foto: Berufsfeuerwehr München

An der Evakuierung und Entschärfung der Fliegerbombe in München sind verschiedene Dienststellen und Organisationen beteiligt gewesen. Bereits um 8 Uhr am Mittwoch, den 23.03.2016, trafen sich die Verantwortlichen und ergriffen erste Maßnahmen.

Um etwa 10 Uhr begann die Räumung des 500-Meter-Radius um den Fundort. Zeitgleich ging ein Bürgertelefon, bedient durch die Berufsfeuerwehr München, in Betrieb. Von den rund 8000 gemeldeten Bewohnern wurden etwa 3000 angetroffen und über die Vorgehensweise informiert. Ein Shuttle-Service brachte die Personen in die als Betreuungsstelle eingerichtete Olympiahalle.
Kurz vor 15 Uhr war es dann soweit. Die Räumung war abgeschlossen und ein Kontrollflug des  Polizeihubschraubers fand statt.

Die beiden Kampfmittelexperten, Michael Philips und Martin Radons begannen um 15.37 Uhr mit der Entschärfung und konnten genau 30 Minuten später, um 16.07 Uhr Vollzug melden. Der nun ungefährliche Sprengkörper wurde verladen und abtransportiert. Die Bombe wird durch die Firma Tauber zerstört.

Ab 16.25 Uhr konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen. Sämtliche Absperrungen wurden aufgehoben.
Im Einsatz waren rund 200 Polizisten, 200 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie 100 Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Hilfsorganisationen. Das Bürgertelefon ist nicht mehr aktiv.

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